Glossar
Eine fulminante Sammlung der epischen GSSD Sprachenlehre.
Allgemein
Allgemeine, themenübergreifend sehr gut einsatzbare Begriffe.
Aoe
Hierbei handelt es sich um einen Bestandteil des allgemeinen [GSSD]Vokabulars.
Nicht zu verwechseln ist "Aoe" mit Age of Empires.
Herkunft
»Das ist so ein Familiending« - Smou
Die genaue Herkunft dieses Begriffes ist bedauerlicherweise nicht hinreichend geklärt. Dokumentiert ist lediglich die erste Verwendung durch das damalige [GSSD]-Mitglied smou147, welcher nach Auskunft mehrerer Ohrenzeugen der erste war, welcher „Aoe“ in dieser Form benutzte. Seither hat sich dieses Wort von einer eher belustigten gelegentlichen Verwendung zu einem festen Bestandteil des Sprachgebrauchs innerhalb der Community gewandelt.
Bedeutung
Aufgrund seiner Kürze und Eingängigkeit hat „Aoe“ mit der Zeit eine Vielzahl an Bedeutungen hinzugewonnen und es kann in beinahe jeder Lebens- und Gemütslage als Ausruf benutzt werden. Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes kann heute nicht mehr nachvollzogen werden, es liegt jedoch nahe, dass es sich um eine Begrüßung oder einen Ausruf der Zustimmung handelte. Noch heute wird „Aoe“ am häufigsten als Begrüßung verwendet, die zunächst vom Eintreffenden benutzt und in der Regel durch die Anwesenden erwidert wird. Häufig wird "Aoe" auch mit "Ajo" beantwortet.
Eine weitere Funktion erfüllt es mit der positiven Beantwortung von Fragen und soll zumeist Zustimmung ausdrücken.
Verwendung
Um die möglichen Verwendungszwecke von „Aoe“ zu verdeutlichen, folgt an diese Stelle eine Gegenüberstellung:
-
„Hallo/Guten Abend/Moin/Servus…“ = „Aoeeee!“ passende Antwort: „Aaaaaoeee!/Aaaajooo!“
-
„Was macht ihr so?“ = „Aoe?“ passende Antwort: „Aoe!/Ajo!“
-
„Mir ist langweilig…“ = „Aoeee…“ passende Antwort: „Ajo…“
-
„Ich hab ne M16 gefunden!“ = „Aoe!“ passende Antwort: „Ajo!“
Ergänzendes "s"
Einleitung
Dieser Artikel beschreibt die allgemeine Angewohnheit, Worte am Ende mit einem deplatziertem „s“ zu ergänzen. Damit einhergehend werden die Worte teilweise auch generell falsch ausgesprochen.
Herkunft
In die [GSSD]-Community hereingetragen wurde diese Art des Sprechens von dem Mitglied [GSSD]Bumer (auch Bumerle, Bumerli oder Bümerchen). Sprachwissenschaftlich gesehen scheinen die urdeutschen Wörter mit einem südwestdeutschen Dialekt und einem russischen Akzent versetzt worden zu sein, sodass die hier beschriebene Ausprägung der s-Ergänzung entstanden ist.
Bedeutung
Weder der Sinn, noch der Zweck des ergänzenden „s“ ist bislang geklärt. Diesbezüglich finden aktuell noch intensive Recherchen in den [GSSD]-Labs statt.
Anwendung
Es werden beliebige Wörter, vorzugsweise aber Verben, mit einem „s“ am Ende ergänzt. Der gewünschte Effekt tritt selbstverständlich nur ein, wenn das jeweilige Wort naturgemäß auf keinem „s“ endet.
Beispiel: Was machts ihr gerade?
Da bei dieser Vorgehensweise die Aussprechbarkeit leidet, wird das Wort noch mit einem zusätzlichen „e“ weiter deformiert. Somit entsteht aus dem eben genannten Beispiel folgender Satz: Was machets ihr gerade?
Im erweiterten Stadium werden beliebige weitere Wort im Satz mit einem „s“ ergänzt, wobei es sich hierbei um eine Weiterentwicklung innerhalb der Community handelt. Das dies in dieser Form im Herkunftsort auch real zur Anwendung kommt, ist bislang nicht nachgewiesen worden.
Beispiele:
-
Was machets ihrs gerade?
-
Rockets müssets gespielets werdens!
-
Jetzt wirds gePUBGd.
-
Laufets.
Wichtiger Hinweis:
Personen, die keine oder nur wenig Erfahrung mit dieser Praktik haben, könnten auf den Gedanken kommen, dass zu dem ergänzenden „s“ zusätzlich das Ziel verfolgt wird, die Sätze in „Yoda“-Sprechweise umzuformen. Dies ist nicht korrekt und es sind nur die vorhergehend beschriebenen Modifikationen zulässig.
Dinge
Hierbei handelt es sich um einen Bestandteil des allgemeinen [GSSD]Vokabulars.
Herkunft
Das Wort entstand aus der ursprünglichen Formulierung „Dinge passieren“, zuerst verwendet von einem nicht näher benannten Mitarbeiter eines nicht näher benannten Unternehmens. Dabei handelt es sich um eine sehr eingängige Formulierung, mit der man in jeder Situation eine relativierende Gleichgültigkeit ausdrücken kann.
Beispiele:
| Aussage | Antwort |
|---|---|
| Wir müssen 20% der Belegschaft rauswerfen. | Dinge passieren. |
| Unsere Ernte ist vertrocknet. | Dinge passieren. |
| Ich habe mir das Bein gebrochen. | Dinge passieren. |
| Mein Eis ist auf den Boden gefallen. | Dinge passieren. |
| Gestern sind 5 Atombomben explodiert. | Dinge passieren. |
Aus dieser Formulierung ist mit der Zeit das verkürzte „Dinge“ entstanden, wobei sich auch seine Bedeutung erweitert hat. Es ist unbestritten eines der ältesten Bestandteile des [GSSD]Vokabulars, ähnlich wie Aoe oder auch ajo
Bedeutung
Prinzipiell kann „Dinge“ für eine Vielzahl von Aktivitäten, Gegenständen oder auch Ereignissen stehen. Es ist dabei nicht näher definiert, worum genau es sich handelt, diese Informationen sind allein aus dem Kontext der Anwendung zu schließen. Seine häufigste Verwendung findet das Wort jedoch als Fragestellung, ob mögliche Aktivitäten geplant sind.
Interessanterweise kann „Dinge“ sowohl als Frage, als auch als Antwort auf selbige genutzt werden.
Anwendungsbeispiele
Um die möglichen Verwendungszwecke von „Dinge“ zu veranschaulichen, folgt an dieser Stelle ein Vergleich zu herkömmlichen Formulierungen:
| Frage | Übersetzung | Antwort |
|---|---|---|
| Wird heute noch gezockt? | Dinge? | Dinge! |
| Was macht ihr so? | Passieren hier Dinge? | Dinge!/Dinge passieren! |
| Oh nein, ich finde keinen Loot/bin gestorben/habe Paketverlust | - | Dinge passieren… |
| Ich hab ne GaMa gefunden! | Hier liegen noch Dinge! | Mhhhh…Dinge! |
Eidechsensohn
Dieser Artikel behandelt den „Eidechsensohn“, ursprünglich „Sohn einer Eidechse“.
Herkunft
Die Erstverwendung des Wortes geht auf ein Mitglied der deutschen Bundeswehr zurück. Ein dortiger Oberstabsfeldwebel pflegte die Formulierung „Sohn einer Eidechse“ überaus gerne zu nutzen. Leider sind der Name des Oberstabsfeldwebels, sowie sein Bundeswehr-Standort und die Einheit unbekannt. Diese ließ er aus allen historischen Dokumenten streichen, da er Angst hatte zum Influencer zu werden, als ihm klar wurde welche Strahlkraft diese Formulierung potenziell entwickeln könnte. Ein paar Jahre später wurde klar, dass er das Wort mit „Influenza“ verwechselt hatte und einfach nicht krank werden wollte, eine Rekonstruktion der geschwärzten Daten war zu diesem Zeitpunkt aber bereits nicht mehr möglich.
Bedeutung
„Sohn einer Eidechse“ scheint ursprünglich eine eher negative Bedeutung zu haben. Dies kann aus den Situationen abgeleitet werden, in denen die Phrase genutzt wurde. Warum oder was genau an einer Eidechse oder dem Sohn einer Eidechse negativ sein soll, ist bis heute ungeklärt.
Belegte Verwendungen:
-
Wo bleibt denn der Sohn einer Eidechse schon wieder?
-
Was macht der denn da für einen Scheiß, der Sohn einer Eidechse?
-
Boah geht der mir auf die Nerven, der Sohn einer Eidechse.
Wichtig bei der Verwendung: Es muss sichergestellt sein, dass möglichst viele Personen im Umkreis den Satz hören, deswegen wird er generell in erhöhter Lautstärke gesprochen.
Entwicklung zum Kult
In der [GSSD]-Community erlangte dieser Ausruf in kürzester Zeit Kultstatus. Das völlige Unverständnis über den Sinn und Zweck dieser Aussage dürften stark dazu beigetragen haben. Da das Internet kurze Varianten liebt, wurde aus dem „Sohn einer Eidechse“ relativ schnell der „Eidechsensohn“. Folglich wurde das neu geschaffene Wort gerne dem Gegner an den Kopf geworfen.
"Eidechse" als positives Symbol
Die Eidechse selbst wurde zu einem Symbol, das nicht mehr negativ angesehen wurde, sondern einen positiven, elitären Charakter erhielt. So wurde unter anderem in Battlefield das besonders starke und siegreiche Squad zum „Eidechsen-Squad“. Noch heute findet man diese Bezeichnung als Name des Klubs in Rocket League. In internen [GSSD]-Dokumenten der Freigabestufe „VS-Geheim“ finden sich Verweise auf ein „Projekt Lizard“ (englisch für „Eidechse“). Das Dokument selbst ist aber leider nicht mehr zugänglich, sodass der Sinn der Projekts nicht klar ist, es sind aber die Tags EPIC und DOMINATING in den Verweisen zu finden.
Häufigkeit heute
Die generelle Verwendung des Wortes hat mit der Zeit nachgelassen, es taucht aber immer wieder mal auf und sorgt bei Unwissenden für eine entsprechend große Verwirrung. Die Eidechse als elitäres Symbol hat bis heute Bestand.
Börpies
Herkunft
Das Wort „Börpie“, oder Mehrzahl „Börpies“ entstammt der alt-aramäischen Sprache und bedeutet so viel wie „Schmerz durch Sprung“. Allerdings war es seit Hektoden und Millennien nicht mehr im westlichen Wortschatz anzufinden. Erst kürzlich wurde es überraschenderweise in einem zeitgemäßen Medium wiederentdeckt.
Es tauchte in dem Chat eines Streamers auf der Plattform „Twitch“ auf, dessen Publikum, auch Viewer genannt, anscheinend äußerst gebildet sind und daher diesen alten Begriff kannten und zu nutzen wussten. Eine zeitgemäße Schreibweise dieses Begriffes lautet „Burpee(s)“. Nicht zu verwechseln mit „Bumpen“.
Bedeutung
Für das Wort „Börpie(s)“ gibt es mehrere Bedeutungen.
Bedeutung: Fitnessübung
Ein Börpie bzw. Burpee ist eine Fitnessübung mit dem eigenen Körpergewicht. Hier werden drei Einzelübungen hintereinander und sich wiederholend durchgeführt:
-
Strecksprung
-
Liegestütz
-
Sprung vom Stütz in die Hocke
Diese Übungen werden so lange in dieser Reihenfolge wiederholt, bis man fast tot umfällt.
Bedeutung: Spitzname
Mit Börpie wird auch das Mitglied „Flog“ bezeichnet. Die gängige Meinung ist, dass sich dieses Mitglied ausschließlich mit Börpies fortbewegt. Dies beginnt direkt morgens beim Aufstehen, wo ein Börpie durchgeführt wird, um aus dem Bett zu kommen. Es werden also den Gerüchten zu folge jeden Tag hunderte Börpies durchgeführt. Daher war der Spitzname „Börpie“ naheliegend.
Verwendung
Die Verwendung dieses Begriffs erfolgt analog den verschiedenen Bedeutungen. Hier sind ein paar Beispiele:
-
Hallo Welt, jetzt erstmal 10 Börpies machen!
-
Ich habe gerade 100 Börpies gemacht!
-
Hallo Börpie, wie geht es dir?
-
Ajo…ein Börpie.
WHATS HAPPENING SHAGGERS
Geschichtliche Einordnung/Herkunft
Dieser Entwurf einer Discord Public-Chat Nachricht wurde von dem Nutzer mit dem Spitznamen"bappo", dessen Eigentlicher Name "oui6660" ist, gesendet. Seine Pronomen sind "that/bitch". Gesendet wurde diese Nachricht am 26.04.2025 um 02:51 Uhr.
Es ist wohl nur dem Künstler selbst bekannt, welche Gründe er für diesen Lyrischen Erguss hatte.
Eine Einordnung in die Pop-Kultur liefert lediglich die Deutsche Übersetzung:
"Was geht ihr Sex-treibenden"
Gebräuchlich wäre der Ausdruck "Shaggers" im Englisch-Sprachlichem Raum, genauer in Großbrittanien.
Aufgrund seines Discord Namens "oui6669" liegt allerdings die Vermutung nahe, dass es sich bei bappo um einen Franzosen handelt.
(Genauere Ermittlungen laufen)
Zu vermerken ist außerdem, dass niemand auf diese Nachricht jemals reagiert hat. Bappo wird dennoch ab und zu online gesehen, wie er Valorant spielt (meist spät Nachts)
Interpretation
Irrational - Unklar - Fragwürdig
Die Interpretation ist jedem selbst überlassen
Verwendung
Beim Erscheinen im Discord-Channel:
- WHATS HAPPENING SHAGGERS
In einer ruhigen Minute um die Stimmung aufzuheitern:
- WHATS HAPPENING SHAGGERS
Die deutsche Übersetzung, um das ganze noch weiter ins lächerliche zu ziehen, kann als alternative stets verwendet werden:
- "Was geht ihr Sex-treibenden"
Quelle:
Die Nachricht selbst:
Das User Profil Bappo's:
Fragwürdiges aus dem Chat
Eine kommentarlose Sammlung an merkwürdiges Dingen, die in den unterschiedlichen Chats geschrieben wurden. Das Auftreten dieser Sätze war in den meisten Fällen vollkommen zusammenhangslos.
Rocket League
Redewendungen und Fragwüdigkeiten, die dem Spiel Rocket League entsprungen sind.
Trade your HGW? – Heatwave I mean.
Herkunft
Diese Phrase entstammt einem Chatverlauf innerhalb des Spiels „Rocket League“. Nachdem in diesem Spiel das Handeln ermöglicht wurde, haben sich unverständliche Anfragen dieser Art relativ schnell etabliert. Diese Phrase hat dabei Premiere gefeiert und ist somit in den offiziellen Sprachgebrauch übergegangen.
Bedeutung
Die Bedeutung ist auch nach mehreren Studien nicht ausreichend geklärt. Oberflächlich betrachtet scheint es eine Anfrage zu einem Handel zu sein, wobei das Objekt HGW oder Heatwave Teil des Handels sein soll. Vollkommen unklar dabei ist, wofür die Kombination HGW eigentlich stehen soll.
Analysten sehen hier „Herzlichen Glückwunsch“ oder „Hartgewebe“ als die wahrscheinlichsten Möglichkeiten an, wobei dabei aber ein Mysterium bleibt, wie Ersteres gehandelt werden soll.
Bei „Heatwave“ sind sich die Experten einig, dass damit ein Flimmern nach Einsatz des Turbos hinter dem Auto adressiert wird, auch hier ist ein Handel eigentlich unmöglich. Da diese Anfrage somit keinerlei Sinn ergibt, bleiben diese generell unbeantwortet, da nicht verständlich.
Ebenfalls nicht unerwähnt bleiben sollte eine Außenseiter-Theorie eines kleinen Kreises von Medizinern. Diese sehen in der Handelsanfrage einen getarnten Hilferuf des Anfragenden, wobei „Heatwave“ ein Flimmern vor dem inneren Auge als Zeichen einer psychischen Erkrankung kennzeichnet.
Verwendung
Die Verwendung ist sehr simpel gehalten. Eine Person startet mit der Frage „Trade your hgw?“, woraufhin eine weitere Person möglichst zügig mit „Heatwave, I mean“ antworten muss. Alternativ kann diese Antwort auch von mehreren Personen gegeben werden, dies muss aber unbedingt synchron erfolgen.
Optional kann dieser Ausruf auch als Katalysator zum Start einer längeren Aneinanderreihung von etablierten Zitaten verwendet werden, eine Hilfe bietet hierbei das [GSSD]-Glossar.
Doppelte Macht
Die „Doppelte Macht“ ist eine spielerische Ungenauigkeit während eines „Rocket League“ Matches, die aufgrund jugendlichen Übermuts entstanden ist. Der daraus entstandene glückliche Zufall führte zu einer nachträglichen Glorifizierung dieser unüblichen Spielweise.
Herkunft
Erstmals nachweislich genannt wurde dieser Begriff vom Eidechsensquad-Mitglied (siehe auch Eidechsensohn) „vandamjovi“ (auch: jovi oder jovisupi). Die Entstehung des Begriffs geschah vermutlich spontan, als eine unkoordinierte Aktion, bei der zwei Autos gleichzeitig am Ball waren, zu einem überraschenden Tor führten.
Geschichtlicher Hintergrund
Gemäß den allgemeinen Taktiken ist es unüblich, zu einem Ball zu fahren, wenn bereits ein Mitspieler Kontakt mit dem Ball hat. Grund dafür sind die großen Lücken in der Verteidigung, die bei solch einer Aktion entstehen. An besagtem Tag aber fuhr vandamjovi auf einen Ball zu, der bereits von IceFlom kontrolliert wurde. Obwohl diese Aktion sehr unerwartet kam, entstand daraus ein Tor, da der Ball extreme Geschwindigkeiten annahm und über mehrere Ecken das gegnerische Tor erreichte.
Wissenschaftliche Einordnung
Dass es bei dieser Aktion zu einem Tor kam, ist aus wissenschaftlicher Sicht reines Glück gewesen. So ein Ball ist weder zuverlässig provozierbar, noch kontrollierbar. Bei der Doppelberührung des Balls durch zwei Autos kann es in seltenen Fällen zu einer zufälligen Quetschungspotenzierung kommen, die den Ball auf über 1500km/h beschleunigt und gemäß der Chaos-Theorie unkontrolliert durch das Stadion fliegen lässt. Die Entstehung eines Tors ist somit möglich, aber nicht sicher erzielbar.
Mathematische Einordnung
2 * 2 = 2²
Taktische Einordnung
Statistische Auswertung der „Doppelten Macht“:
Erfolgsquote: 5%
Chance auf Gegentor: 80%
Fazit: Das Fahren zu einem Ball, obwohl ein Teammitglied ihn bereits kontrolliert, ist aus taktischer Sicht als fundamental katastrophaler Fehler einzustufen. Die „Doppelte Macht“ sollte somit nur eingesetzt werden, wenn man deutlich in Führung liegt oder aber als absolut letzte Verzweiflungstat, wenn eine Niederlage bevorsteht.
Verwendung in der Kommunikation
| Aussage | Antwort |
|---|---|
| Was machst du denn da? Ich bin doch am Ball! | HAHAAA, Doppelte Macht! |
| Was geht denn mit dem Ball ab? | Doppelte Macht! |
| Ajo, da hat die Doppelte Macht wieder zugeschlagets. | Zugeschlagets dass sie es hattets. |
| DOPPELTE MACHT! | Toll, jetzt ist keiner mehr im Tor! *Gegentor fällt* |
Videobeispiel
Videobeispiel der doppelten Macht aus zwei unterschiedlichen Perspektiven, direkt hintereinander geschnitten.
Call of Duty
Braucht jemand dieses Zeug?
GaMa
Herkunft
Der Begriff, bzw. richtigerweise die Abkürzung, „Gama“ entstammt dem Spiel Call of Duty: Warzone. Hierbei handelt es sich um einen Battle-Royale-Spielmodus, wo man möglichst lange in einer immer kleiner werdenden Zone sich gegen andere Kontrahenten durchsetzen muss. Die Verkleinerung der Zone wird durch ein sich ausbreitendes Gas verursacht. Wer als erstes diese Abkürzung in den allgemeinen Sprachgebrauch innerhalb von Call of Duty: Warzone etabliert hat, ist ungewiss.
Bedeutung
Die Abkürzung „Gama“ bedeutet in ausführlicher Schreibweise „Gasmaske“. Da die Aussprache dieses Wortes innerhalb eines Gefechtes zu viel Zeit benötigt und wertvolle Millisekunden vergeudet werden, hat sich die prägnante Abkürzung „Gama“ durchgesetzt. Diese Gama dient dem Tragenden dann als temporärer Schutz gegenüber dem Gas.
Verwendung
Hier sind einige Beispiele für die Verwendung dieser Abkürzung genannt:
-
Erstmal eine Gama kaufen
-
Braucht noch jemand eine Gama?
-
Ajo, ich hab ne Gama gefunden
Die "Prison" Eskalation
Die „Prison“-Eskalation ist eine Rundenvariante in Call of Duty: Warzone, die durch Mitglieder der [GSSD]-Community etabliert und nach aktueller Kenntnislage auch nur von diesen Mitgliedern praktiziert wird.
Herkunft
Im Verlaufe mehrerer Runden in Warzone (normaler BR-Modus), stellten sich Runden, in denen der Ort „Prison“ von Anfang an innerhalb der Zone ist, als besonders erfolgreich heraus. Dadurch entwickelte sich eine Eigendynamik, die in letzter Konsequenz zur „Prison“-Eskalation führte.
Ablauf
Der generelle Ablauf einer Warzone-Runde sieht vor, dass jeder einen möglichen Absprungort per Vote auf einen Auftrag vorschlagen kann, der Auftrag mit den meisten Stimmen wird dann vom Team angeflogen.
Ausnahme bildet hier nur die „Prison“-Eskalation: Ist zu Beginn einer Runde der Ort „Prison“ innerhalb der eingezeichneten Zone, so sind aus Gründen die niemand kennt ausnahmslos alle Aufträge in diesem Bereich zu markieren. Der Absprung zu einem anderen Ort ist in so einer Situation nicht möglich. Vorschläge in diese Richtung sind aufs schärfste zu verurteilen und im Keim zu ersticken.
Landeziele
„Prison“ kann nur auf zwei Arten angeflogen werden, als Landepositionen sind nur „Main Tower“ und „Haupteingang unten“ vorgesehen. Nur so ist der erfolgreiche Verlauf gewährleistet. Welche Landeposition gewählt wird, ist anhand einfacher Kriterien definiert. Eine zusätzliche Abstimmung innerhalb des Teams ist nicht notwendig.
Main Tower
Wenn noch niemand auf den „Main Towers“ gelandet ist und auch kein Helikopter in unmittelbarer Nähe zu verorten ist, so werden ebendiese „Main Towers“ auch angeflogen. Sollte ein Helikopter auf dem Weg zu den Main Towers sein, aber eine realistische Möglichkeit bestehen, vorher dort zu landen und sich zu bewaffnen, wird dies ebenfalls durchgeführt.
Trifft keine der Bedingungen zu, wird das Ersatzziel „Haupteingang unten“ genutzt.
Haupteingang unten
Die Landung erfolgt im Haupteingang (bei der Brücke), nach der Landung geht es sofort links oder rechts nach unten in den Keller. Dieser wird vollständig gelootet, anschließend wird dann voll bewaffnet der Ort „Prison“ von Gegnern bereinigt.
Ziel
Sieg.
Seitwärtsflug vs. Multi-Fallschirm-Absprung
Beim Absprung aus dem Flugzeug oder Helikopter in Warzone hat sich der Seitwärtsflug als vielversprechende Alternative zum normalen „Multi-Fallschirm-Absprung“ etabliert.
Multi-Fallschirm-Absprung
Die bislang gängige Methode war der Multi-Fallschirm-Absprung. Dabei schnallt man sich im Fluggerät einen riesigen Rucksack mit mindestens 100 Fallschirmen um. Nach dem Absprung beginnt man damit, seinen Fallschirm durchzuschneiden, um dann einen neuen Fallschirm öffnen zu können. Dies führt man solange durch, bis man sein Ziel erreicht hat. Der Vorteil bei dieser Methode ist der erhöhte Adrenalinausstoß, da man immer wieder in den freien Fall gerät. Dadurch ist man am Boden direkt aufmerksamer und kann direkt in schnelle Kampfhandlungen einsteigen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass ein Gegner über einen selbst sich in einem der abgeschnittenen Fallschirme verfängt und zu Boden fällt.
Seitwärtsflug
Durch Zufall wurde im Laufe der Zeit der Seitwärtsflug entdeckt. Der Vorteil dieser Methode liegt in der höheren Reichweite. Sobald man sich seitlich auf sein Ziel zubewegt, sind Reichweiten über 2km überhaupt kein Problem, mit dem Mutli-Fallschirm-Absprung dagegen undenkbar. Grund dafür sind mystische Luftverwirbelungen, die zu einer geringeren Sinkgeschwindigkeit führen. Wichtig ist es dabei, sich seitlich zu dem Ziel zu bewegen, mit dem Kopf aber in Richtung Ziel zu schauen. Der Körper sollte für eine besondere Effektivität ein „C“ formen. Nachteilig ist die geringere Kampfbereitschaft aufgrund der unspektakulären Flugphase, die Wahrscheinlichkeit auf Gegner zu treffen ist aufgrund der zurückgelegten Reichweite aber auch deutlich geringer.
Kombination der Flugarten
Die beiden Flugarten lassen sich auch kombinieren. Anfangs nutzt man den Seitwärtsflug, um weiter oben zu bleiben und kein Ziel für abspringende „schießende Lappen“ darzustellen, gegen Ende nutzt man dann den Multi-Fallschirm-Absprung, um schneller an sein Ziel zu gelangen. Der Wechsel der Arten kann folgendermaßen angekündigt werden:
-
Ajo, dann wollen wir mal Geschwindigkeit aufnehmen
-
Nehmens wir mal Fahrt auf
Thermit-Action
Erklärung
Die Thermit-Action ist eine angewandte Technik des Verbrennens von Gegnern, sowie gegebenenfalls auch von Fahrzeugen.
Demnach eignet sich die Thermit-Granate um sogenannte "Müllcamper", welche am Ende der Zone in einem Fahrzeug umherfahren, abzuwerfen. Diese verbrennen dann elendig.
Zu beachten ist hierbei die Geschwindigkeit, mit der die Thermit-Granate sämtliche Fahrzeuge zum explodieren bringt. Ein direkter Treffer ist somit nicht zu unterschätzen.
Beispiel 1
Beispiel 2
Ausgekotzter KI-Müll (Claude)
Die Thermit-Granate: Das Schweizer Taschenmesser des pyromanisch veranlagten Operators
Ah, die Thermit-Granate – das kleine Stück glühende Gerechtigkeit, das jeden Warzone-Veteranen zum Schmunzeln bringt. Während andere Spieler mit ihren langweiligen Semtex-Granaten herumwerfen wie Konfetti auf einer Hochzeit, zelebrieren Thermit-Enthusiasten die hohe Kunst des kontrollierten Abfackelns.
Die wahre Schönheit dieser brennenden Wunderwaffe liegt in ihrer Vielseitigkeit. Sie klebt wie ein verzweifelter Ex-Partner an allem, was sie berührt – sei es ein Fahrzeug, eine Wand oder der ahnungslose Gegner, der gerade seine Snacks sortiert. Mit der Eleganz eines wütenden Feuersalamanders brennt sie sich durch alles hindurch, was ihr im Weg steht. Besonders befriedigend: Das panische Gehüpfe eines getroffenen Feindes, der aussieht wie jemand, der gerade bemerkt hat, dass er auf einer Ameisenhaufen-Party die Hauptattraktion ist.
Aber der wahre Grund, warum die Thermit-Granate die Königin der Explosivgeschosse ist? Sie ist der ultimative Spaßverderber für jeden, der denkt, er könne sich hinter seinem Riot Shield verstecken. "Oh, du denkst, du bist sicher?" – FWOOSH – "Denk nochmal!" Die Thermit brennt einfach durch und verwandelt den vermeintlich sicheren Bunker in einen improvisierten Toaster.
Kurz gesagt: Die Thermit-Granate ist wie dieser eine Freund, der immer zu viel Chili ins Essen macht – sie bringt Würze ins Spiel und sorgt dafür, dass es allen schön warm wird. Nur dass hier niemand nach Milch schreit, sondern nach einem Wiederbelebungskit.